Die 5 wichtigsten Vitamine für Sportler

Nichts geht ohne Vitamine

In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist – das wussten schon die alten Römer. Und wer Sport treibt, weiß, dass sportliche Leistung und ausgewogene Ernährung zusammenhängen. Ob Du in der Muckibude pumpst oder Ausdauersport bevorzugst – für eine optimale Trainingsleistung solltest Du Deinem Körper zurückgeben, was er beim Sport verbraucht.

Dass Vitamine lebenswichtig für den Körper sind, ist hinlänglich bekannt. Im Gegensatz zu den Energielieferanten Protein, Fett und Kohlenhydraten sind Vitamine organische Verbindungen, Wirkstoffe, die der Körper braucht, um funktionieren und den Stoffwechsel ankurbeln zu können. Da er sie nicht, oder nur in sehr geringen Mengen selbst herstellen kann, müssen sie über die Ernährung zugeführt werden. Ist also ein ausgewogener Speiseplan schon für „Otto Normalverbraucher“ wichtig, sollten Sportler erst recht darauf achten.

Die glorreichen Fünf

Diese Vitamine sind besonders wichtig für Sportler

Vitamin B1 ist ein Energie- und Nervenvitamin und wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel. Hast Du zu wenig davon, wirst Du schneller müde und erschöpft und Dein Körper bildet Milchsäure, das berühmte Laktat. Vitamin B1 ist besonders wichtig für Ausdauersportler und zum Beispiel in Fleisch, Fisch, Nüssen oder Kartoffeln enthalten.

Vitamin B6 ist wichtig für den Eiweißstoffwechsel und hilft, Deine Muskeln sprießen zu lassen. Als Kraftsportler kommst Du an Vitamin B6 nicht vorbei, da es Dir die Proteine liefert, die Du so dringend brauchst. Wahre Vitamin B6-Bomben sind zum Beispiel Avocados, Eier, Fleisch, Fisch, Getreideprodukte oder Hülsenfrüchte.

Vitamin B12 ist ebenfalls am Proteinaufbau beteiligt und ist in Milchprodukten, Fleisch, Fisch oder Eiern zu finden.

Natur oder Pillen?

Vitamin C stärkt das Immunsystem, verbessert die Aufnahme von Eisen und beschleunigt die Wundheilung. Außerdem verbessert es den Knorpelaufbau. Es ist zum Beispiel in Zitrusfrüchten, diversen Beeren, Paprika, Broccoli oder Kräutern zu finden.

Vitamin E neutralisiert freie Radikale und stärkt das Immunsystem. Lieferanten sind pflanzliche Fette, wie zum Beispiel Öle oder Margarine, aber auch Mandeln.

Wenn Du nicht gerade ein Hochleistungssportler bist, kannst Du Deinen Vitaminspeicher problemlos über eine ausgewogene Ernährung wieder auffüllen und musst nicht unbedingt zu Nahrungsergänzungen greifen. Aus den oben genannten Lebensmitteln lassen sich doch sicher leckere Gerichte zaubern. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Und wenn Du nicht so darauf stehst, mehrmals täglich Obst zu essen, kannst Du Dir ja auch einen Smoothie aus verschiedenen Früchten zubereiten.

Das ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch noch lecker. Also, schwingt die Pfannen und lasst die Smoothiemaker surren – Eure Körper werden es Euch bei Euren Trainingseinheiten danken!