„Ich bin total verspannt“, oder „Ich hab Rücken“, diese Sätze hat wohl jeder schon oft gesagt. Bei den Couchpotatoes ist der Fall klar: Bewegungsmangel! Klagen sportlich Aktive dagegen über Schmerzen und Verspannungen, kommt man ins Grübeln. Viel Training soll doch genau das verhindern? Für beide Fälle gibt es eine einfache Erklärung: Die Faszien können schuld daran sein. Sowohl mangelnde Bewegung als auch zu einseitiges Training lassen die Faszien verkleben und das ist schmerzhaft.

Körpereigenes Backoffice

Faszien sind seit geraumer Zeit in aller Munde. Der faserige, kollagene Teil des Bindegewebes wird so bezeichnet. Sie sind wahre Multitaskingtalente, umhüllen alle Organe, Gelenke und Muskeln und schützen die Knochen wie Stoßdämpfer. Das Backoffice des Körpers, sozusagen. Werden sie nicht ausreichend trainiert, verlieren sie ihre Elastizität und verkleben. Hast Du „Rücken“ und kein Arzt kann helfen, können verklebte Lendenfaszien schuld sein. Faszien unterstützen die Regeneration der Muskeln nach dem Training und stärken das Immunsystem. Außerdem helfen sie maßgeblich bei der Heilung von verletztem Gewebe. Stress, Bewegungsmangel und Schonhaltungen lassen die Faszien ebenso verkleben wie zu einseitiges Training.

Faszientraining - Blackroll

Früher haben die Faszien eher ein Schattendasein gefristet. Der Fokus beim Training lag auf Fettverbrennung und Muskelaufbau. Auch die Annahme, dass die Faszien beim Workout ohnehin mittrainiert werden, hielt sich lange. Inzwischen hat man jedoch festgestellt, dass Faszien genauso wichtig sind für Figur und Fitness und dass ein gezieltes Faszientraining viele positive Effekte hat. Wichtigstes Utensil dabei ist die Faszienrolle, auch genannt Blackroll.

Kein Fitnessstudio mehr, das nicht total von der Rolle ist. Damit werden alle Körperpartien langsam ausgerollt. Die Betonung liegt hier auf langsam, weil sich nur dann der gewünschte Effekt einstellt, nämlich die Faszien zu lockern. Wenn du diesen Effekt verstärken willst, kannst Du einen Blackroll Booster in das Loch der Rolle stecken, der das Gerät vibrieren lässt. Diese Rollenspiele funktionieren übrigens auch mit einem Ball.

Ein neues Körpergefühl

Viele Gründe also, Faszientraining in den Workoutplan einzubauen. Zweimal die Woche ca. zehn Minuten reichen schon aus, aber möglichst nicht an aufeinanderfolgenden Tagen. Neben der tiefenentspannenden Rollkur kannst Du Deine Faszien auch mit gezieltem Stretching und leichten, federnden Sprüngen trainieren, und zwar sowohl im Gym als auch zu Hause. Mittlerweile gibt es die Faszienrolle übrigens nicht nur in schwarzer Farbe, Du kannst also ruhig Farbe bekennen. Allerdings ist das Faszientraining nichts für Ungeduldige, denn die positiven Effekte stellen sich erst nach ca. 6 Monaten regelmäßigen Trainings ein. Was Du jedoch schon unmittelbar danach spürst, ist eine völlig neue Körperwahrnehmung und ein besseres Bewegungsempfinden. Also, rolle und dehne, was das Zeug hält, damit Du Dich wieder wohl fühlst in Deiner Haut!

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